Führerscheinrecht

Wir vertreten Sie in allen Verfahren des Führerscheinrechts, von der Entziehung der Fahrerlaubnis, die Anordnung einer medizinisch-psychologischen Untersuchung MPU, die Wiedererteilung der Fahrerlaubnis oder die Gültigkeit eines im Ausland erteilten Führerscheines.

Die Möglichkeiten, hier mit dem Gesetz in Berührung oder gar in Konflikt zu kommen, sind gar nicht so unwahrscheinlich. Immerhin sind von den ca. 50 Millionen Verkehrsteilnehmern in Deutschland rund 10 Millionen in der so genannten Verkehrssünderkartei im Bundeszentralregister beim Kraftfahrtbundesamt in Flensburg erfasst. Das Führerscheinrecht hat somit für alle Führerscheininhaber Bedeutung.

Bei Zweifeln an der Fahreignung eines Führerscheininhabers kann die zuständige Verwaltungsbehörde auch unabhängig vom Punktestand in Flensburg den Führerschein entziehen. Dabei gibt es verschiedene Gründe, die nach Ansicht der Behörde eine Person als ungeeignet zum Führen von Kraftfahrzeugen erscheinen lassen.

Wer wiederholt unter Drogeneinfluss ( Alkohol, Cannabis, Marihuana, Kokain etc. ) ein Fahrzeug geführt hat kann seine Fahrerlaubnis verlieren. Die Behörde kann darüber hinaus Auflagen zur Wiedererlangung des Führerscheins erteilen. Selbst Führerscheininhabern, bei denen bei einer Fahrradfahrt im öffentlichen Straßenverkehr mehr als 1,6 Promille festgestellt wurden, können die Fahrererlaubnis verlieren.

Die Führerscheinbehörde wird bei Feststellung einer Drogenfahrt durch die Polizei automatisch in Kenntnis gesetzt. Das kann je nach Tatbestand auch Anlass für die Anordnung einer Medizinisch-Psychologischen-Untersuchung ( MPU ) sein. Wer ein Fahrzeug mit einer Blutalkoholkonzentration von mindestens 1,6 Promille führt oder schon mehrfach mit geringeren Werten aufgefallen ist, muss zwingend eine MPU absolvieren.

Zweifel an der Fahreignung von Führerscheininhabern kann die Behörde auch bei krankheitsbedingten Einschränkungen wie z.B. Diabetes oder Herzinfarktgefahr haben. Aber auch wenn der Behörde Auffälligkeiten wie Aggressionsdelikte, Alkohol-, Drogenmissbrauch außerhalb des Straßenverkehrs bekannt werden, können Maßnahmen gegen Führerscheininhaber ergriffen werden.

Ob es tatsächlich auch zu einem Führerscheinentzug kommen muss, hängt vom Einzelfall ab und kann nur nach Einsicht in die Verwaltungsakten beurteilt werden. Wir werden nach Akteneinsicht mit Ihnen das weitere Vorgehen besprechen und vertreten Sie aktiv vor allen Verwaltungsgerichten in Deutschland.